Etwas über das Wahrheit-Sagen im engsten persönlichen Bereich: Partnerschaftspflege

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Bettina

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Re: Etwas über das Wahrheit-Sagen im engsten persönlichen Bereich: Partnerschaftspflege

from Bettina on 10/25/2009 11:07 AM

Möchte nur kurz das Stichwort "umfühlen" aufgreifen, das Hermann in die Debatte geworfen hat. Hier habe ich doch Zweifel, ob wir nicht an Grenzen unserer Möglichkeiten stoßen. Nein, nicht "so geboren, so gestorben", Hermann. Schon deshalb nicht, weil unsere Gefühle wohl nicht angeboren, sondern eher erworben sind. Trotzdem lassen sie sich nicht per Knopfdruck ändern, weil lästig oder unerwünscht. Sicherlich können wir versuchen gegenzusteuern, indem wir unsere Gefühle hinterfragen. Im günstigsten Fall lernen wir dabei etwas über uns und können uns bemühen, wenn es brenzelig wird, den Verstand einzuschalten und uns zur Ordnung zu rufen, und vielleicht hilft das, Schaden (in uns selbst und für andere) zu begrenzen. Aber "UM-FÜHLEN"??? Ich soll mir also sagen, was ich da fühle ist unvernünftig oder unrealistisch. Zwar ist es beispielsweise sehr erhebend, für einen anderen Menschen der Dreh- und Angelpunkt, ja die wichtigste Person auf der Welt zu sein, aber jedes vernunftbegabte Wesen weiss doch nun mal, sowas hält nicht ewig an. Hm, also ist es besser, mir erst gar nicht das Anhalten eines "Idealzustandes" zu wünschen? Aber Wünsche haben doch nun mal was mit Idealen zu tun und nicht unbedingt mit der Realität! Also dann wäre Ärger, wäre Schmerz, wären Katastrophen vorprogrammiert? Ich weiß es nicht, wollte nur mal meine Zweifel an der Steuerbarkeit von Gefühlen äußern.

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